5. Studentinnenwohnheime – Komfort für wenig Geld?

Ziehe den Balken auf den richtigen Betrag.

Im Studienjahr 1955/56 gab es erstmals eine Wohnmöglichkeit zu einem erschwinglichen Preis für weibliche Studentinnen auf dem Campus (die Männer hatten ein eigenes Wohnheim).

Der Mindestlohn im Jahr 1955 betrug 121,80 Francs pro Stunde. Somit waren rund 29 Stunden Arbeit notwendig, um die Miete eines Einzelzimmers im Wohnheim der Universität zahlen zu können.

War das günstiger als heute? 

Im Vergleich beträgt der aktuelle Mindestlohn (Stand Januar 2026) 13,90€ pro Stunde. Somit sind ebenfalls ungefähr 29 Stunden Arbeit erforderlich für die Miete auf dem Campus.

Was sich jedoch wesentlich verändert hat, ist die Wohnfläche und der Komfort: So gab es zwar in jedem Zimmer ein Bett, einen Kleiderschrank und ein Waschbecken, aber Baderäume wurden gemeinschaftlich genutzt. Noch heute kann man in den Büros die Einrichtungsgegenstände von damals wiederentdecken:

Wer bekam einen Platz? 

Außer den Studierenden lebte im Wohnheim auch ein Hausmeister. Dieser war dafür zuständig, dass sich die Bewohnerinnen eines Wohnheims an die Hausordnung hielten. Einer dieser Punkte war die strikte Trennung der Geschlechter bei der Unterbringung. Für die Vergabe der Wohnheimplätze gab es bestimmte Kriterien:

Wer hier wohnte, hatte auch gelegentlich Hunger: https://campus-mystery.cs.uni-saarland.de/alte-mensa-2/